Aktuelles

hintere Reihe von links:
Herbert Heuer, Andreas Bauhaus, Volker Günther, Thomas Möller, Kirsten Grotemeyer, Jürgen Rommelmann, Stephan Blietz,
Michael Jäcke, Andreas Huck, Heike Gralla, Silke Rösener, Annelie Gast, Angelika Franzrahe, Sven Gerdsmeier, Monika Schaefer

vordere Reihe:
Katrin Hoffmann, Marie-Luise Heuer, Marina Kuhlmann, Urike Gast, Dietmar Weide, Sebastian Gast 

 

 

Hiller Moorläufer beim 38.Syltlauf 2019 wieder mit dabei

 

Sven Gerdsmeier landet ganz weit vorn und ist wieder schnellster Moorläufer

 

Bereits zum 38.Mal wurde Mitte März der Syltlauf ausgetragen. Wie immer war auch diesmal eine große Moorläufer-Gruppe aus dem Mühlenkreis mit dabei.

Pünktlich um 10:00 Uhr fiel in Hörnum der Startschuss. 1350 Läufer – 900 Einzelläufer und 450 Staffelläufer - gingen auf die 33.333 m vom Inselsüden in Hörnum über Rantum, Westerland, Wenningstedt und Kampen bis nach List ganz oben im Norden.

Bei angenehmen Temperaturen, herrlichem Sonnenschein mit strahlend blauem Himmel und einem leicht böigen Wind aus Südwest hatten die Läufer in diesem Jahr optimale Laufbedingungen bei Rückenwind über weite Strecken – ganz anders als im Vorjahr, wo Minusgrade und ein eisiger NordOstwind den Läufern alles abverlangte. Tosenden Applaus gab es an der Promenade in Westerland, wo zahlreiche Zuschauer die Laufstrecke flankierten. Und bei dem guten Wetter gab es auch an anderen Abschnitten der Laufstrecke immer wieder „Stimmungsnester“ und eine super Unterstützung vom Publikum - so der spätere Syltlaufsieger und Vorjahressieger Dieter Schwarzkopf beim Interview im Ziel: „das puscht nochmal – das ist richtig toll“.

Von den Moorläufern waren 13 Einzelläufer und 7 Staffelläufer gemeldet. Schnellster Moorläufer war wie im Vorjahr Sven Gerdsmeier, der seine Zeit aus dem Vorjahr gleich um 10 Minuten verbessern konnte und am Ende im Gesamtfeld Platz 62 belegte (2:39:42, Gesamt: 62, M40 11). Eine Woche später startete Sven dann schon wieder in der Mühlenkreisserie beim Weser-Werre-Lauf und erreichte auch hier ein respektables Ergebnis.

Jürgen Rommelmann (3:16:29, Gesamt: 275, M55 45), Stephan Blietz (3:16:29, Gesamt: 276, M50 58) und Thomas Möller (3:16:29, Gesamt: 277, M55 46) kamen nach 3:16 gemeinsam ins Ziel. Für das Moorläufertrio war es die 10. bzw. die 5.Teilnahme am Syltlauf.

Bei seiner bereits 26.Teilnahme am Syltlauf belegte Volker Günther wiederum eine gute Platzierung im Mittelfeld (3:29:27, Gesamt: 355, M50 76).

Kurz nach ihm kam mit Andreas Bauhaus (3:32:02, Gesamt: 355, M50 80) ein weiterer Moorläufer ins Ziel. Und weitere 5 Minuten danach überquerte Andreas Huck (3:37:57, Gesamt: 412, M55 71) die Ziellinie in List. Eigentlich wollte er nur den halben Lauf absolvieren und nach der Promenade in Westerland den Lauf beenden, aber weil es so gut lief, nahm er die nächsten 16 km auch noch gleich mit.

Von den weiblichen Moorläufern wagte sich auch Kirsten Grotemeyer (3:44:12, Gesamt: 179, M45 26) einmal mehr auf die Syltstrecke. Wer Kirsten als Übungsleiterin beim SV 1860 Minden kennt, der weiß, dass sie keine halben Sachen macht und so hatte sie noch 3 Wochen vorher den Baukastenmarathon in Bad Salzuflen absolviert, um zu testen, ob man auch mit geringem Trainingspensum beruhigt ins Rennen gehen kann.

Dass man keine Angst vorm Besenwagen haben muss, das bewies auch in diesem Jahr wieder Marina Kuhlmann. Auch wenn sie erst nach Zielschluss ins Ziel kam, Rose und Medaille hatte sie sich allemal verdient.

Für Heike Gralla, Michael Jäcke und Dietmar Weide stand schon vor dem Lauf fest, dass man nur bis Wenningstedt laufen wollte. Einmal in der Woche 10-km Training bzw. 2-mal 10-15 Minuten Laufband sind einfach zu wenig, um den mit einem Marathon vergleichbaren Syltlauf durchzustehen. So entschied man sich wie im Vorjahr, das Auto auf halber Strecke in der Nähe der Sylter Welle abzustellen, dort zu duschen und anschließend zum Ziel nach List zu fahren.

Auch Silke Rösener, die zumeist unter den ersten 3 Frauen platziert war und bereits zweimal den Syltlauf gewonnen hatte, war in diesem Jahr nach zweijähriger Pause wieder als Moorläuferin am Start. Nun fragt man sich, welche Platzierung es denn in diesem Jahr geworden ist bzw. geworden wäre, wenn… - ja – sie hat nach ca. 2 Drittel der Strecke abgebrochen, ja – sie war mit den Kräften am Ende und sichtlich erschöpft – und ebenfalls ja – sie hat das gewohnte Lächeln bald wieder gefunden. Der Druck war ganz einfach zu hoch, nach 2 Jahren ohne Langstrecken beim Syltlauf gleich wieder ganz vorne mitmischen zu wollen. Eigentlich hatte sie sich das Rennen sehr gut eingeteilt. Sie lief am Anfang zusammen mit Sven Gerdsmeier, verschärfte dann aber ab km 10 das Tempo, um zur Spitze den Kontakt wieder herzustellen. Sie musste dann aber abreißen lassen und dem hohen Tempo Tribut zollen und schließlich den Lauf erschöpft abbrechen – keine leichte Entscheidung und jeder Wettkampfläufer weiß, wie schwer das fällt und wie weh das tut.

Trotzdem eine richtige Entscheidung, denn in der „Wunderbar“ sollte ja noch abgetanzt werden und nicht erst hier kehrte dann das Lächeln bei Silke zurück. Und man kann sich schon drauf freuen, wenn sie bei den nächsten Läufen wieder gut gelaunt und strahlend die Ziellinie überquert.

 

Die Moorläuferstaffel, die Herbert Heuer auch in diesem Jahr wieder gemeldet hatte, ging in der Besetzung mit Ulrike Gast, Annelie Gast, Marie Luise Heuer, Katrin Hoffmann, Sebastian Gast, Monika Schaefer und Angelika Franzrahe an den Start und belegte am Ende Platz 48 in einer Zeit von 3:29:29.

Unterstützt wurde Herbert Heuer bei der Staffelbetreuung von Sigrid Rommelmann sowie Uta Evers und Christa Günther, die über viele Jahre selbst auch in der Staffel mitgelaufen ist und vielleicht wird sie ja dann im nächsten Jahr wieder als Schlußläuferin dabei sein, um sich im Ziel Rose und Medaille abzuholen.

 

Das Organisationsteam mit Volker Günther und Uta Evers hatte auch in diesem Jahr für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Mit Cafe Wien statt Kupferkanne und Sunset Beach statt Eiche probierte man mal was anderes. Und auch die Wunderbar sponserte wieder die „Arbeitskleidung“ für den Lauf am Sonntag in Form eines Langarm-Funktions-Laufshirts. Als Dankeschön sorgten die Moorläufer dann auf der am Abend in der Wunderbar stattfindenden After-Race-Party für gute Stimmung, wo man die Nacht zum Tag machte und bei einer Mischung aus Schlager und HeavyMetal bis in die frühen Morgenstunden zusammen mit anderen gutgelaunten Syltläufern abrockte.

 

Wie immer ist nach dem Lauf vor dem Lauf – und die Vorbereitungen für den nächsten Syltlauf beginnen bei den Moorläufern nach der Zeitumstellung mit dem Start der Mittwochsrunden durchs Hiller Moor mit Treffpunkt um 19:00 Uhr am Parkplatz Moorbadstraße. Das Auftakttreffen findet diesmal ohne Anlaufen am 03.04.2019 um 19:00 Uhr im Hiller Krug statt.

 

 

 

von links:
Thomas Möller, Jürgen Rommelmann, Christa Günther, Volker Günther, Andreas Bauhaus
 

SvenGerdsmeier-und-SilkeRösener-auf-der-Strecke

 

Wiederkehrende Veranstaltungen

 

März: Syltlauf

 

April: Anlaufen

 

Mai: Radtour Vatertag

 

Oktober: Ablaufen

 

November: Dümmerseelauf

 

Dezember: Sylvesterlauf

 

 

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© Andreas Backhaus